Thuja occidentalis – Lebensbaum

Den Lebensbaum (lat.: Thuja occidentalis) sieht man allerorts als immergrüne, blickdichte Hecke. In der Volksmedizin wurde Thuja früher als schweiß- und harntreibendes Mittel eingesetzt. Zu Heilzwecken verwendet werden die ein- bis zweijährigen Zweige und Zweigspitzen mit ihren Harzdrüsen auf der Unterseite der frischen oder getrockneten Blätter.

Sammelzeit ist Juni/Juli, dann ist der Wirkstoffgehalt optimal.

Thuja in der Homöopathie

Thuja wird in der Homöopathie bei Grippe, Warzen, Neuralgien und rheumatischen Erkrankungen genutzt. Als immunologisch aktive Inhaltsstoffe der Pflanze sieht die Forschung die Zuckerstoffe (Polysaccharide) an. Die positive Wirkung des Lebensbaums als tiefgreifendes Mittel bei hoch infektiösen Zuständen, entzündlichen Prozessen, Drüsenschwellungen sowie sein abschwellender Effekt auf die Schleimhäute werden geschätzt.

Typische Symptome sind Schnupfen, auch mit schleimigen eitrigen Absonderungen und ein raues, kratzendes Gefühl im Hals. Für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel werden die frischen 1-jährigen Zweige des Lebensbaums mit Harzdrüsen verwendet.

Thuja ist in folgendem Arzneimittel enthalten: