Delphinium staphisagria – Stephanskraut

Das Stephanskraut gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die Heilpflanze mit ihren schönen blauen bis violetten Blüten wächst im Mittelmeerraum. Verwendet werden in der Homöopathie die getrockneten, reifen Samen (Stephanskörner) der bis zu 1 Meter hohen Pflanze. Staphisagria (Stephanskraut) enthält giftige Alkaloide (Delphinin in den Samen), deshalb wird es nicht als pflanzliche Zubereitung, sondern in homöopathischer Form eingesetzt.

Stephanskraut in der Homöopathie

Die homöopathische Zubereitung von Stephanskraut wirkt bei Schmerzen und Folgezuständen nach operativen Eingriffen und Verletzungen, insbesondere Stichverletzungen bzw. Verletzungen durch einen scharfen Gegenstand. Hinzu kommt der starke Wirkbezug zu den Zähnen, daher wird die Heilpflanze häufig bei Erkrankungen der Zähne eingesetzt. Oft gehen die Beschwerden einher mit allgemeiner Müdigkeit, Erschöpfung oder einer Drüsenschwellung.

Heilpflanze Delphinium staphisagria Rittersporn Stephanskraut
Delphinium staphisagria

Delphinium ist in folgendem Arzneimittel enthalten: