Calendula officinalis – Ringelblume

Die Ringelblume (lat. Calendula officinalis) ist in ganz Europa in vielen Gärten zu Hause, als Arzneipflanze wird sie auch in Kulturen angepflanzt. Charakteristisch sind die leuchtend orange-gelben Blütenköpfe, die von etwa Mai bis Oktober blühen. Volkstümlich trägt die bis zu 70 cm hohe Pflanze auch die Namen Goldblume, Sonnenwendblume oder Ringelrose. Die Heilpflanze gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In sehr seltenen Fällen kann es zu Überempfindlichkeiten gegen die Ringelblume kommen.

Geerntet werden die voll entfalteten Ringelblumenblüten. Sie enthalten wertvolle ätherische Öle, Flavonoide, Karotinoide und Cumarine. Calendula wirkt entzündungshemmend, abschwellend, wundheilungsfördernd und unterstützt die Bildung von neuem Gewebe (Granulation).

Calendula in der Homöopathie

In der Homöopathie ist Calendula in niedriger Potenz, z.B. in der Potenz D3, ein sehr wichtiges Mittel bei Wundschmerzen oder schlecht heilenden Wunden sowie bei Verletzungen oder Wunden nach Operationen. Auch nach zahnärztlichen Eingriffen hat sich die Einnahme von Calendula bewährt. Es fördert die Wundheilung bei Zahnextraktionen, Wurzelbehandlungen oder Implantaten.

Ringelblumensalbe – Anwendung von Calendula als Creme, Gel oder Tinktur

Äußerlich angewendet als Salbe, Creme, Gel oder Tinktur hat die Ringelblume sich bei Wunden, Entzündungen der Haut oder der Schleimhäute bewährt. In Teemischungen wird Calendula wegen ihrer schönen Farbe auch gerne als Schmuckdroge zugesetzt.

Heilpflanze Calendula officinalis Ringelblume
Calendula officinalis

Calendula ist in folgendem Arzneimittel enthalten: