Arnica montana – Echte Arnika

Arnica gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wächst in fast ganz Europa, bevorzugt auf mageren Bergwiesen in Höhen von 1000 bis 2000 Metern und auf Heidewiesen oder in Moorgebieten. Volkstümliche Namen sind Bergwohlverleih, Wundkraut oder Bergdotterblume.
Die bis zu 60 cm hohe Pflanze trägt gelbe bis orangegelbe Blüten, die im Juni und Juli blühen. Die Heilpflanze steht unter Naturschutz und darf nicht selbst gesammelt werden!

Unter den Heilpflanzen gilt Arnica als das große Mittel für die Wundheilung. Wichtige Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe und Bitterstoffe. Arnica besitzt entzündungs- und ödemhemmende Eigenschaften sowie einen schmerzstillenden Effekt.

Arnica in der Homöopathie

Arnica wird eingesetzt bei schlecht heilenden Wunden und Blutungen aus Wunden. Die homöopathische Zubereitung von Arnica wirkt blutungsstillend. Innerlich eingenommen gibt man Arnica zur Förderung der Heilung, z.B. nach Operationen. Auch bei Zahnextraktionen ist Arnika ein bewährtes Mittel zur Wundheilung.

Arnikasalbe, Arnikaöl oder Tinkturen

Klassische Anwendungsgebiete von Arnica sind Verletzungs- und Unfallfolgen wie Prellungen, Verstauchungen, Blutergüsse und Zerrungen. Äußerlich haben sich Arnica-Zubereitungen in Form von Salben, Ölen oder Tinkturen bei Blutergüssen (Hämatomen) oder rheumatoiden Schmerzen bewährt, vor allem wenn Bewegung und Berührung die Beschwerden verschlechtern, und Liegen das Befinden bessert.

Heilpflanze Arnica montana - Echte Arnica
Arnica montana

Arnica ist in folgendem Arzneimittel enthalten: