Nervosität und innere Unruhe

Nervosität und Schlafstörungen sind in Westeuropa weit verbreitet. Symptome können Reizbarkeit und innere Unruhe, Händezittern oder Ängstlichkeit sein. Ein Grund für diese Unruhezustände und Nervosität ist die moderne Lebensweise mit viel Stress und Anspruch, Anspannung in Job und Familie, so die Erfahrung der Medizin. Nicht jeder aber möchte mit seinen Symptomen gleich zum Arzt gehen und synthetische Medikamente mit Nebenwirkungen einnehmen. Allerdings sollte bei anhaltenden oder starken Symptomen der Arzt abklären, ob sich hinter der inneren Unruhe, Nervosität oder einem Händezittern eine körperliche Erkrankung verbirgt, wie etwa eine Schilddrüsenstörung oder Bluthochdruck (Hypertonie).

Heilpflanzen für starke Nerven bei Unruhezuständen

Dass es auch eine ganze Reihe von Pflanzen gibt, die sich positiv auf nervöse innere Störungen auswirken, ist inzwischen gut bekannt. Besonders, wenn diese Beschwerden noch nicht lange anhalten und noch keine anderen Mittel eingenommen wurden, kann man mit diesen bewährten Arzneipflanzen gute Wirkungen erzielen. Die bekanntesten Heilpflanzen bei Nervosität, Unruhe und Anspannung sind Baldrian (Valeriana officinalis) und Melisse (Melissa officinalis). Schon im Mittelalter wurden die beiden Heilpflanzen zur Behandlung von Nervosität und Unruhe eingesetzt.

Homöopathie bei Nervosität und innerer Unruhe

Es gibt noch weitere wirksame Pflanzen aus der Schatzkammer der Natur, die die Nerven stärken und am Abend für einen guten Schlaf sorgen. Das homöopathische Arzneimittel Echtronerval enthält sechs pflanzliche Inhaltsstoffe. Die Kombination lindert Nervosität, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Bei akuten nervösen Zuständen werden 5 Tropfen halbstündlich bis stündlich bis zu sechsmal täglich eingenommen.

Heilpflanzen bei Nervosität und Innerer Unruhe

Heilpflanzen bei Nervosität und Unruhe

Die Heilpflanzen Hafer, Safran, Gelsemium, Johanniskraut, Muskatnuss und Passionsblume lindern Nervosität, innerer Unruhe und Schlafstörungen.

Bei innerer Unruhe und Nervosität: Hilfe aus der Natur

Avena sativa (Hafer) hat sich bei Erschöpfungszuständen bewährt. In der Homöopathie wird die Urtinktur aus dem blühenden Haferkraut gewonnen. Bei nervöser Erschöpfung, Schlafstörungen, aber auch bei Konzentrationsschwierigkeiten ist Hafer wirksam in der Urtinktur.

Der Safran (Crocus sativus) ist das kostbarste Gewürz der Welt. In der Homöopathie sind bei Crocus Unruhe und wechselhafte Gemütslage typisch: Wenn die Stimmung häufig schwankt - von Aufregung zu depressiver Verstimmung oder Schläfrigkeit - kann Safran in der Potenz D2 einen Ausgleich schaffen und Nervosität lindern.

Gelsemium sempervirens wird aus dem nordamerikanischen Gelben Jasmin gewonnen. Gelsemium wirkt auf das zentrale Nervensystem und wird in der Potenz D3 angewendet bei Ruhelosigkeit und Schlafstörungen, körperlicher und geistiger Schwäche, auch nach Infekten. Typisch sind außerdem Lampenfieber und Prüfungsangst mit Unruhe. Wenn man vor Erschöpfung und nervöser Gereiztheit nicht schlafen kann, ist Gelsemium hilfreich.

Hypericum perforatum (Johanniskraut) mit seinen leuchtend gelben Blüten wächst bei uns überall an Weg- und Waldrändern. Innerlich angewendet gleicht Johanniskraut Stimmungsschwankungen aus. Seine Inhaltsstoffe Hypericin und Hyperforin wirken bei seelischen Verstimmungen stimmungsaufhellend.

Myristica fragrans (Muskatnuss) setzt man in der Homöopathie bei Symptomen wie wechselhaften Stimmungen und Konzentrationsschwäche ein. Muskatnuss wirkt nervöser Schwäche entgegen. In Echtronerval ist Myristica fragrans in der homöopathischen Potenz D3 enthalten.

Passiflora incarnata (Passionsblume) gehört zu den klassischen Heilpflanzen für das Nervensystem. Die Heilpflanze Passionsblume wirkt als Urtinktur beruhigend und fördert einen ruhigen Schlaf. Passionsblume hilft bei Schlafstörungen und Unruhe.