Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume im Schädelknochen in direkter Nachbarschaft der Nase. Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Kieferhöhlen, die Stirnhöhlen, die Siebbeinzellen und die dahinterliegenden Keilbeinhöhlen. Die Nebenhöhlen sind paarig angeordnet, liegen also auf der rechten und linken Kopfseite.

Alle Nebenhöhlen haben eine Verbindung zur Nase bzw. der Nasenhöhle und sind wie die Nase mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Infekte wie Schnupfen oder Erkältungen können daher leicht auf die Nasennebenhöhlen übergehen und dort eine akute Entzündung hervorrufen.

Schmerzhafte Nasennebenhöhlenentzündung mit Druckgefühl

Besonders in der nasskalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter entzündeten Nasennebenhöhlen (akute Sinusitis). Doch welche Aufgaben haben die Nebenhöhlen eigentlich? Die über die Nase eingeatmete Luft wird zunächst in den Nasennebenhöhlen angewärmt, angefeuchtet und gereinigt bevor sie über die Luftröhre die Lunge erreicht.

Um diesen Aufgaben der mukoziliären Clearence, d.h. der Selbstreinigung der Schleimhäute gerecht zu werden, sind alle Nasennebenhöhlen, auch die Stirnhöhle, mit einer empfindlichen Schleimhaut ausgekleidet. Ist die Schleimhaut entzündet, spricht man von einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Akute Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) sind ausgesprochen unangenehm. Typische Beschwerden der akuten Entzündung sind verstopfte Nase, Druckgefühl an der Nasenwurzel, Kopfschmerzen, verstopfte Nase durch zähen Schleim oder eitriges Sekret, Atembehinderung und allgemeines Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit. Wird die akute Sinusitis nicht ausgeheilt, kann sie in eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung übergehen.

Nasennebenhöhlenentzündung: Sinuvowen lindert das Druckgefühl und befreit die Nase

Eine naturheilkundliche Behandlung hat das Ziel, die Beschwerden zu lindern, die Nase zu befreien und das Immunsystem zu stärken. In der Naturmedizin haben sich bei einer akuten oder chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) seit Jahrzehnten homöopathische Arzneimittel wie Sinuvowen bewährt. Sinuvowen enthält drei wichtige Einzelmittel, die synergistisch auf die Symptome der Sinusitis wie Entzündung oder dicker Schleim ausgerichtet sind und sich in ihrer Wirkung sinnvoll ergänzen. Die Tropfen zum Einnehmen lindern die Schmerzen und das Druckgefühl, lösen den zähflüssigen Schleim und befreien die Nase.

Heilsubstanzen bei entzündeten Nasennebenhöhlen

Die in Sinuvowen enthaltenen Heilsubstanzen Schwammkürbis, Zinnober und Kalium bichromicum lindern Schmerzen und das Druckgefühl, lösen zähflüssigen Schleim und befreien die Nase.

Luffa operculata wird aus den getrockneten Früchten des südamerikanischen Schwammkürbises gewonnen. In der Homöopathie setzt man Luffa bei akutem und chronischem Schnupfen sowie empfindlichen Nasenschleimhäuten ein. Luffa normalisiert die Durchblutung der Nasenschleimhäute und wirkt Allergien entgegen. So stoppt es Fließschnupfen – oft das Symptom der ersten Stunde bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Kalium bichromicum verfügt über eine enge Beziehung zu den Atemwegen und den Schleimhäuten. Kalium bichromicum löst das zähe Nasensekret und lindert Kopfschmerzen und den Druck auf die Nasenwurzel.

Bei Hydrargyrum sulfuratum rubrum, in der Homöopathie besser bekannt unter Mercurius sulfuratus ruber oder Cinnabaris, handelt es sich um roten Zinnober mit leuchtend roter Farbe. In der Medizin wird es nur in homöopathischer Form eingesetzt, in Sinuvowen in der Potenz D8. Cinnabaris löst zähes Nasensekret bei einer Sinusitis. Außerdem lindert das Mittel den Druck auf die Nasenwurzel und Kopfschmerzen.