Magen-Darm-Beschwerden

Die Verdauungsfunktion normalisieren

Stress, Hektik, ungesunde Lebensweise oder verschiedene Erkrankungen schlagen leicht auf Magen und Darm. Zu üppige oder fette Mahlzeiten, zu heiße oder kalte Speisen setzen dem empfindlichen Organ zu. Der Magen reagiert mit Drücken oder Zwicken, mit Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit und Brechreiz. Meist sind diese Beschwerden harmlos und auf natürliche Weise zu lindern. Eine Alternative zu chemischen Mitteln sind homöopathische Arzneimittel auf pflanzlicher Basis wie Payagastron, die ohne Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit schnell und verlässlich helfen.

Homöopathie bei Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen

Die einzigartige Rezeptur von Payagstron wirkt zuverlässig bei vielerlei Magenbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Völlegefühl, ohne müde zu machen. Das seit Jahrzehnten bewährte Arzneimittel Payagastron (rezeptfrei in der Apotheke) enthält vier natürliche Wirkstoffe, die Übelkeit und Brechreiz rasch lindern und die Verdauungsfunktion normalisieren. Die Brechnuss (Nux vomica) hat sich bei Entzündungen des Magen-Darm-Traktes, Magenschmerzen nach dem Essen sowie Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen bewährt.
Apomorphin hilft in der Homöopathie bei Völlegefühl und Übelkeit. Auch die beiden anderen Inhaltsstoffe besitzen spezifische Wirkeigenschaften:
Der Ostindische Tintenbaum (Semecarpus anacardium) hilft bei Aufstoßen und Verdauungsschwäche. Wermutkraut (Artemisia absinthium) wirkt beruhigend auf die Magenschleimhaut, lindert Magenschmerzen nach dem Essen.

Homöopathie bei schmerzhaften Magen-Darmkrämpfen und Blähungen

Bei krampfartigen Magen-Darmbeschwerden sind naturheilkundliche Präparate ebenfalls Mittel der Wahl. Denn Arzneimittel wie Spasmovowen wirken nicht nur krampflösend, sondern normalisieren auch die Verdauungstätigkeit und helfen bei Völlegefühl und Blähungen. Die Kombination aus fünf homöopathischen Einzelmittel enthält Carbo vegetabilis, Nux vomica, Brechnuss Atropa belladonna (Tollkirsche) und Colocynthis.

Wirkstoff Carbo vegetabilis Holzkohle wird in der Homöopathie bei Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Aufstoßen und krampfhaften Magenschmerzen eingesetzt

Wirkstoffe und Heilpflanzen bei Magen-Darm-Krämpfen

Carbo vegetabilis (Holzkohle aus Buchen oder Birkenholz) wird bei Blähungen, Völlegefühl, Aufstoßen und krampfhaften Magenschmerzen eingesetzt. Nux vomica wirkt krampflösend und blähungstreibend. Brechnuss reguliert die Verdauungstätigkeit. Atropa belladonna (Tollkirsche) und Colocynthis lösen schmerzhafte Magen-Darmkrämpfe, Plumbum metallicum wirkt Koliken und Verstopfung entgegen.

Magen-Darm-Beschwerden durch Antibiotika

Auch die wiederholte Gabe von Antibiotika kann den Dam bzw. die Mikrobiota (Darmflora) durcheinanderbringen und so Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall (Antibiotika-Assoziierte Diarrhoe) hervorrufen.

Um den Darm und seine Symbionten (Bakterien) bzw. die Darmflora (Mikrobiota) wieder auf Vordermann zu bringen, ist eine Behandlung mit Innovall Microbiotic AAD hilfreich.

Die diätetische Behandlung mit zehn im Darm vorkommenden Bakterienstämmen in Innovall kann parallel zur Antibiotika-Einnahme oder im Anschluss daran erfolgen.

Magen-Darm-Beschwerden durch Antibiotika wie Antibiotika-Assoziierte Diarrhoe
Beschwerden durch Antibiotika
Frau mit Magen-Darm-Beschweden hat Reizdarmsyndrom
Volkskrankheit Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom – die neue Volkskrankheit

Beim Reizdarmsyndrom (kurz: RDS) handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms.
Charakteristisch sind ständige oder immer wiederkehrende Darmbeschwerden mit Symptomen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung, oder auch beides im Wechsel.

Nach aktuellen Schätzungen sind in Industrieländern 15 bis 20% der Bevölkerung betroffen – eine neue Volkskrankheit. Frauen leiden darunter doppelt so häufig wie Männer.

Die Ursachen des Reizdarmsyndroms sind bis heute nicht vollständig geklärt. Allerdings weiß man in der Medizin inzwischen, dass der Reizdarm häufig mit einer veränderten Mikrobiota (Darmflora) einhergeht. Um das Missverhältnis einzelner Bakterienarten in der Mikrobiota auszugleichen, ist eine diätetische Behandlung mit Innovall Microbiotic RDS zu empfehlen.

Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden: Wärme tut dem Bauch zusätzlich gut

Ein feucht-warmer Wickel fördert die Entspannung und Durchblutung von Magen und Darm: Dazu ein Gästehandtuch in sehr warmes Wasser tauchen, ausdrücken und im Bereich von Magen und Darm auf den Bauch legen. Jetzt mit einem größeren Handtuch abdecken, darüber eine Wärmflasche legen und in Ruhe die Wärme genießen. Die Muskulatur von Magen und Darm entspannt sich.

Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) mit Erbrechen und Durchfall

Gelegentlich können Durchfall oder Erbrechen im Rahmen einer Grippe auftreten, quasi wie ein Selbstreinigungsprozess des Körpers. Eine Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) ist eine Schleimhautentzündung des Magens (Gastritis) und des Darms (Enteritis). Häufigste Auslöser sind Bakterientoxine, Viren, verdorbenes Essen oder Nahrungsmittelallergene. In den meisten Fällen bilden sich die Beschwerden innerhalb von 24 Stunden zurück.

Anhaltende Bauchschmerzen, Störungen von Magen und Darm

Halten die Beschwerden länger an, sollte man einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob sich hinter den Symptomen etwa Magen-Darm-Erkrankungen wie Gastritis oder Reizdarm verbergen. Bei Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom gibt es oft einen Wechsel zwischen Durchfall (Diarrhö) und Verstopfung (Obstipation), kombiniert mit Bauchschmerzen und Blähungen.

Sodbrennen in der Speiseröhre

Anhaltendes Sodbrennen sollte ebenfalls abgeklärt werden. Häufigste Ursachen der Beschwerden sind die übermäßige Produktion von Magensäure, z.B. durch üppige Mahlzeiten, und deren Rückfluss in die Speiseröhre, oder ein unzureichender Verschluss durch den Magen-Schließmuskel (Reflux).