Atemwegsinfekte | Erkältung

Erkältungen und Infekte der Atemwege haben das ganze Jahr über Saison. Im Herbst und Winter ist die Verbreitung von Schnupfen, Husten und Halsweh allerdings besonders hoch.

Warum in der kalten Jahreszeit das Erkältungsrisiko steigt

Bei Schmuddelwetter und Kälte steigt das Grippe- und Erkältungsrisiko und es gibt nur wenige Menschen, die in dieser Jahreszeit davon verschont bleiben. Der Körper braucht einfach eine gewisse Zeit, sich vom Sommer auf die kalte Jahreszeit und trockene Heizungsluft umzustellen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die schlechte Durchblutung der Schleimhäute, wenn wir uns im Freien bewegen. Durch die verminderte Durchblutung ist die Immunabwehr eingeschränkt, sodass die Erkältungs- und Grippeviren leichtes Spiel haben sich zu vermehren.

Um die Infektanfälligkeit zu reduzieren, helfen u. a. Hausmittel wie das Befeuchten der Nasenschleimhaut mit Meerwassernasenspray, Nasenspülungen und heiße Teegetränke, deren Dämpfe die Durchblutung der Schleimhäute anregen.

Heilpflanzen bei Erkältungen und Infekten der Atemwege

Bei Erkältungen und banalen Infekten der Atemwege sind Heilpflanzen und homöopathische Kombinationen die ersten Mittel der Wahl. In akuten Fällen unterstützt die regelmäßige Einnahme von Echtrosept Tropfen oder Tabletten die Abschwellung der Schleimhäute und unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Bei Reizhusten und Heiserkeit legen sich die Wirkstoffe der Pflanzenextrakte aus Eibisch (Althaeae radix), Isländisches Moos (Lichen islandicus) und Königskerze (Verbasci flos) wie ein Schutzfilm über die empfindlichen Schleimhäute in Hals und Rachen (in Antall).

Heilpflanzen bei Erkältungskrankheiten

Bewährte Heilpflanzen wie Echinacea (Roter Sonnenhut), Bryonia (Zaunrübe) und Eupatorium (Wasserdost) in Echtrosept unterstützen das Immunsystem, steigern die Abwehrleistung und wirken Beschwerden wie Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Entzündungen der Schleimhäute und Halsschmerzen entgegen.

Mikronährstoffe gegen Erkältungen und Infekte

Mikronährstoffe wie die Spurenelemente Zink und Selen verbessern die Widerstandskraft und unterstützen das Immunsystem.
Wichtig sind außerdem immunaktive Substanzen wie Vitamin C, Vitamin D und B-Vitamine, die kombiniert bei frühzeitiger Einnahme helfen, dass es erst gar nicht zum Infekt kommt (immun-boost, basic-immun).

Erkältung oder Grippe?

Eine Erkältung (banale Erkältung, grippaler Infekt) und eine echte Grippe (Influenza) zeigen ähnliche Symptome und Beschwerden. Eine echte Grippe verläuft allerdings schwerer als ein grippaler Infekt, und kann insbesondere Menschen mit Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen erheblich zusetzen.

Für Risikogruppen (medizinisches Personal, Menschen über 60 Jahre, Diabetiker und Personen mit chronischen Erkrankungen) werden saisonale Grippeimpfungen beim Arzt empfohlen. Diese Impfungen bieten allerdings keinen lang andauernden Schutz, sondern wirken jeweils nur eine Grippesaison und müssen jedes Jahr erneuert werden, da sich das Virus von Saison zu Saison verändert.

Beschwerden bei einem grippalen Infekt

  • Meist schleichender Beginn, mit Halskratzen, Heiserkeit, Schnupfen oder Husten
  • Halsschmerzen
  • Anfangs mitunter leicht erhöhte Körpertemperatur oder leichtes Fieber
  • Abgeschlagenheit, Erkältungsgefühl

Beschwerden bei einer Grippe (Influenza)

  • Plötzlicher Beginn, Fieber bzw. erhöhte Körpertemperatur über 38 Grad Celsius
  • Starkes Krankheitsgefühl
  • Schüttelfrost
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Ggf. Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen und Durchfall

Grippe und Erkältungskrankheiten

Bei viralen Infekten sind Antibiotika nutzlos

Mehr als 80% der akuten Erkältungskrankheiten sind durch Viren verursacht, einschließlich der echten Grippe (ausgelöst durch Influenza-Viren). Die häufig verordneten Antibiotika bei grippalen Infekten sind oft nicht sinnvoll, da sie nur gegen bakterielle Erkrankungen helfen.

Akute Mittelohrentzündung (Otitis media) mit Ohrenschmerzen, häufig im Zusammenhang mit Erkältungen (Schnupfen, Husten, Nasennebenhöhlenentzündung) auftretend, wird ebenfalls überwiegend durch Viren ausgelöst, gegen die Antibiotika wirkungslos sind. Der Einsatz eines Antibiotikums muss immer wohlüberlegt sein, da es das darmassoziierte Immunsystem schwächen kann.

Schutz vor grippalen Infekten, Erkältung und Grippe
  • Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen vor Erkältungsviren ist das häufige Händewaschen.
  • Menschenansammlungen meiden, soweit möglich.
  • Räume regelmäßig und gut lüften (Stoßlüften).
  • Ausreichend trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten.
  • Das Immunsystem stärken mit frischen Früchten und Gemüse.
Hilfe bei bestehenden Beschwerden
  • Beschwerden gut auskurieren: Schongang einlegen und sich in Ruhe erholen.
  • Hausmittel wie heißer Tee oder Wadenwickel sind ebenfalls hilfreich.